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Mediation in einer Anwaltskanzlei

05. November 2025
Mediation in einer Anwaltskanzlei

‍Wenn mehrere Freiberufler:innen in einer Praxis oder Kanzlei als Gleichberechtigte kooperieren, wirft das typischerweise einige fundamentale Fragen auf: "Wer hat Zugang zu welchen Kund:innen?", "Wer kümmert sich um welche Verwaltungsagelegenheiten und wird dafür wie vergütet?", "Was ist unsere Vision, was ist unsere Strategie?" "Investieren oder konsolidieren wir?", "Wollen wir weitere Partner:innen gewinnen und wie wählen wir sie aus?", "Wie stark unterstützen wir uns gegenseitig in herausfordernden Lebenssituationen, wie sehr ist jeder seines Glückes Schmied?"

Die Klärung dieser und ähnlicher Fragen kann für sich genommen bereits herausfordernd sein, denn hier kooperieren Menschen, die es von Berufs wegen gewohnt sind, eigenständige Entscheidungen zu treffen. Zusätzlich schauen Freiberufler:innen typischerweise anders auf diese Fragen, je nachdem, welcher Generation sie angehören. Das kann dazu führen, dass die unterschiedlichen Generationen starre Lager bilden, und gemeinsame Entscheidungen immer schwieriger werden.

In dem hier verlinkten Artikel, welcher in der Fachzeitschrift Konfliktdynamik erschienen ist, wird eine Mediation beschrieben, in welcher die Konflikte in einer Anwaltskanzlei plastisch beschrieben werden. Die Mediation erfolgt nach dem Ansatz der Klärungshilfe. Es wird gezeigt, wie tiefe Beziehungsarbeit den Schlüssel dafür bietet, um starre Lager zu lockern und unternehmerische Fragen kooperativ zu klären. Diese Beitrag beschreibt in vielen wörtlichen Zitaten die Erfahrungen aus einer Reihe von Mediationen, die zu einer Fallgeschichte verschmolzen sind:

Mediation in einer Anwaltskanzlei

 

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